„Nicht gar zu wild werden lassen“: Roses Plan gegen den Ex-Klub 

 

Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) hat RB Leipzig den FSV Mainz 05 zu Gast. Auch wenn die Rheinhessen eine der Mannschaften der Stunde in der Bundesliga sind, soll nach dem Viertelfinal-Sieg der Sachsen im Pokal gegen Wolfsburg nun auch in der Liga ein Befreiungsschlag folgen.

RB Leipzig hat Mainz 05 zu Gast

Die Freude und die Erleichterung über den Sieg im Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg (1:0) waren bei RB Leipzig am vergangenen Mittwochabend deutlich zu spüren. Die Hochstimmung über den erneuten Einzug ins Halbfinale sowie den Erhalt der Titel-Chance sind das eine. Trainer Marco Rose und seine Mannschaft wollen aus dem jüngsten Erfolgserlebnis aber auch Nachhaltiges ziehen. Nämlich Selbstvertrauen und Schwung für die weiteren Aufgaben in der Liga bei dem Bestreben, das primäre Saisonziel Champions-League-Qualifikation zu erreichen.

Der nächste Kontrahent ist dabei ein Klub, der sich im Laufe dieser Saison in der Tabelle zu einem ernsthaften Konkurrenten um einen der Plätze in der Königsklasse aufgeschwungen hat: Mainz 05. Der ehemalige Klub von Leipzigs Trainer Marco Rose, für den der 48-Jährige zwischen 2002 und 2011 158 Pflichtspiele (6 Tore) bestritt, rangiert als Fünfter derzeit sogar vor Roses Leipzigern. Die wollen sich durch zuletzt nur einen Sieg aus den vergangenen sieben Ligapartien verloren gegangenes Terrain zurückholen.

Allerdings weiß Rose nur zu gut, dass seine Mannschaft auf einen Gegner trifft, der nach einem wechselhaften Start ins Jahr 2025 zuletzt das Momentum wieder für sich verbucht und nun seit drei Partien unbesiegt ist (2 Siege, 1 Unentschieden). Zudem weist Mainz derzeit mit 24 Gegentoren die zweitbeste Defensive der Liga auf. Vorwärtsverteidigung, Pressing, Intensität, Effizienz vor dem Tor gepaart mit individueller Klasse von Spielern wie Torjäger Jonathan Burkardt: Das sind laut Rose die Qualitäten der Mainzer.

„“Wir müssen versuchen, das Spiel nicht gar zu wild werden zu lassen.““ (Marco Rose)

Rose erwartet ein „phasenweise wildes Spiel“, in dem es viel um Zweikämpfe und darum gehen wird, in knappen Situationen den Gegner niederzuringen. Und, so der Coach der Sachsen, „wir müssen versuchen, das Spiel nicht gar zu wild werden zu lassen“. Wie er sein Vorhaben personell umsetzen will, ließ Rose im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz noch offen. Peter Gulacsi dürfte wieder ins RB-Tor zurückkehren, ansonsten will der Coach ein wenige rotieren, denn: „Ein paar Jungs sind sehr müde.“

Baumgartner fehlt gesperrt, Poulsen trainiert wieder

Christoph Baumgartner ist aufgrund der 5. Gelben Karte gesperrt, sodass die Optionen in der Offensive nicht sehr üppig sind. Kevin Kampl auf eine der beiden Zehnerpositionen in einem 3-4-2-1- oder einem 4-2-2-2-System zu ziehen, wäre eine Option. Aber auch eine 3-4-1-2-Grundordnung wie jüngst im Pokal gegen Wolfsburg ist eine Möglichkeit. Unter Umständen kann Rose auch wieder auf Yussuf Poulsen setzen. Der dänische Angreifer, der zuletzt erneut wegen muskulärer Probleme pausiert hatte, wird das Abschlusstraining bestreiten. Übersteht er das unbeschadet, ist Poulsen eine Kaderoption für Samstag.

 

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